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Kursnummer: 171-P-064

Info: Kinder oder Jugendliche, die die Diagnose ADS oder ADHS erhalten, sind von Geburt an anders. Die Symptomatik ist aber bei jedem Kind unterschiedlich ausgeprägt. Häufig treten weitere Begleitstörungen auf, wie Lese-Rechtschreibschwäche, Rechenschwäche oder Tic-Störungen, zum Teil auch oppositionelles und aggressives Verhalten. Dazu kommen in der Pubertät Depressionen, Ängste, Zwänge und ausgeprägtes Suchtverhalten. Behandelt wird diese Störung durch Medikamente und Psychotherapie, da mittlerweile bekannt ist, dass AD(H)S wahrscheinlich eine Regulationsstörung im Frontalhirn darstellt, die genetisch bedingt ist. Dazu kommen neue wissenschaftliche Ansätze: Studien zeigen, dass, obwohl AD(H)S eine Veränderung der Gehirnstruktur darstellt, Eltern durch ihr Verhalten dem Kind gegenüber enorm viel leisten können - sie können ihr Kind in ein (fast) normales Leben entlassen. Das bedeutet viel Arbeit an sich selbst und Arbeit auf der Elternebene, aber es lohnt sich.
Die Dozentin ist Psychologin, Familientherapeutin und Elterntrainerin für AD(H)S.

Kosten: 11,50 € €

Datum Zeit Straße Ort
30.05.2017 19:30 - 22:00 Uhr Lenbachstr. 22 vhs-Haus, EDV-Lehrsaal (Zimmer 103)

 

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