KULTURHERBST: Münchner Klaviersonaten 1939–1948: Musik als Zeitzeugnis
Der Pianist Andreas Skouras präsentiert im Pavillon der Musikschule ein Programm, das die gegensätzlichen Lebensrealitäten eines erschütternden Jahrzehnts dokumentiert. Zwischen dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs und den Nachkriegsjahren entstanden in München Werke von Wolfgang Jacobi, der im Versteck komponierte, und Karl Amadeus Hartmann, dessen Sonate „27. April 1945“ ein Mahnmal gegen das NS-Unrecht setzt. Dem gegenüber steht das Werk von Werner Egk, dessen Rolle im NS-Staat Fragen zur Verantwortung von Kunst aufwirft. Hans Winterberg, der nach KZ-Haft und der späteren Übersiedlung aus der kommunistischen Tschechoslowakei in München eine neue Heimat fand, vervollständigt dieses musikalische Porträt einer Epoche.
| Kursnummer | 262-K-602 |
| Beginn | So., 18.10.2026, um 11:00 Uhr |
| Dauer | 1 Termin |
| Kursort | Pavillon der Musikschule |
| Kursleitung |
Andreas Skouras
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| Entgelt | 20,00 € |
Kurstermine 1
| – | Datum | Ort |
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| 1 | Sonntag • 18.10.2026 • 10:00 - 11:30 Uhr |